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Samstag, 12. September 2009

Versicherungs News schnell zusammengefasst

Kfz-Versicherung:

Bei der Festsetzung der neuen Regionalklassen für die Kfz-Versicherung gibt es im südlichen Sachsen-Anhalt nur Gewinner. In fünf Landkreisen sowie in Halle und Dessau-Roßlau dürfen sich die Autobesitzer auf niedrigere Beiträge freuen. Sie sind in eine bessere Einstufungsklasse gerutscht. Verschlechterungen gab es nirgendwo.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neuen Statistiken am Freitag bekannt gegeben. Er nimmt die Einstufungen der 418Zulassungsbezirke bundesweit jedes Jahr im Spätsommer vor und gibt den Versicherungen damit eine Handhabe zur Berechnung der Kfz-Versicherungsbeiträge für Haftpflicht und Kasko.
Dass die einzelnen Regionen mal nach oben und mal nach unten angepasst werden, hängt nach den Worten von GDV-Sprecherin Katrin Rüter de Escobar mit der Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und der Schadenshäufigkeit zusammen. "Dort, wo es seltener kracht, fährt man günstiger."
Deutschlandweit bleiben 67 Prozent aller Einstufungen unverändert. Sprünge über mehrere Klassen gibt es selten. Mit der günstigsten Haftpflichtversicherung fahren dem GDV zufolge die Autobesitzer im Elbe-Elster-Kreis, in Mecklenburg-Strelitz und im Kreis Oberspreewald-Lausitz. Hier wurden die wenigsten Unfälle gemeldet. Schlusslicht wie im Vorjahr ist der Landkreis Kaufbeuren (Bayern).
Den meisten Grund zur Freude haben den Angaben des GDV zufolge Autobesitzer der Insel Rügen mit Blick auf ihre Kfz-Haftpflichtversicherung: Ihr Landkreis wird um drei Klassen niedriger eingestuft. Versicherungsexperten gehen davon aus, dass sich die Ersparnis durch Verbesserungen um eine Stufe - wie in einigen Regionen Sachsen-Anhalts - im zweistelligen Euro-Betrag pro Jahr bewegt. Sven Kretzschmar von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt macht darauf aufmerksam, dass die Regionalstatistik nur ein Tarifmerkmal zur Berechnung der Kfz-Versicherung ist. Auch die Typklasse des Autos, bestimmte Fahrgewohnheiten und Optionen entscheiden über die Höhe der Beiträge. "Eine umfassende unabhängige Beratung empfiehlt sich", sagt der Verbraucherschützer. Laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest in Berlin können sich die jährlichen Kosten für die Autoversicherung bei gleichem Profil des Versicherten um mehrere hundert Euro unterscheiden.
"Die neue Regionalstatistik kann ab sofort für Neuverträge, für bestehende Verträge ab Januar angewendet werden", sagt der Hallenser Egbert Musketa vom Bundesverband der deutschen Versicherungskaufleute.

Montag, 22. Juni 2009

Alle Versicherungen mit T

Alle Versicherungen mit dem Buchstaben T im Wort.

Montag, 1. Juni 2009

Trends - Fernsehen - Internet - Menschen

Trend- und Zukunftsforscher in Deutschland. Wissen für die Wirtschaft von morgen bereitstellen. Zukunftsforschung lässt sich als Marktforschung charakterisieren, die Tiefenströmungen auf ihr Potenzial zur Veränderung von Gesellschaft und Märkten abhorcht.

Die Arbeit der Zukunftsforscher besteht im prognostizieren zukünftiger Entwicklungen, analysiert aus der Gegenwart. Diese Informationsverdichtung gehört auch zum Handwerk von Onlinejournalismus.

Der weibliche Teil der Menschheit: Auch die Neuen Frauen genannt, sind ein Mega-Trend,
der zukünftig für eine Veränderung der Welt nach weiblichen Bedürfnissen, eine Feminisierung der Kultur, sorgen wird.

Zukunft machen soll Unternehmern und an innovativen Prozessen Beteiligte in die Lage versetzen, Geschäftsmodelle und Produkte auf Zukunftschancen hin zu überprüfen und eine strategische Neu-Positionierung anzukurbeln.

Tipps, Checklisten und Best-Practice Beispiele zeigen, wie Trendwissen für
Business-Innovationen kompatibler werden. Gleichzeitig soll der für Menschen mit straffem Terminkalender konzipierte und daher textlich erfreulich knappe Text auch einen grundlegenden Einblick in die Zukunftsforschung und ihre Methoden geben.

Das sollte man als notwendigen und interessanten Bestandteil, um in der Fülle der Business- und Managementratgeber den spezifischen Ansatz der Trendforschung zu verdeutlichen.

Trendforschung kann nicht von oben herab verordnen, wie eine Innovation auszusehen oder eine Strategie zu verlaufen hat. Es ist ein Perspektivenwechsel, ein Umdenken darüber, was Innovationen notwendig macht, was sie beeinflusst und unter welchen Bedingungen sie erfolgreich sind.

Das System und seinen Wandel verstehen und dann die richtigen operativen Schlüsse ziehen, darum geht es. Der Trend zum Fast-Food birgt bereits seine Gegenreaktion in sich, den Bio-Trend. Nach dem Bio-Trend? Fragt der zukunftsinfizierte Leser und versucht sich selbst eine Antwort zu geben: Vielleicht die Synthese im McBio oder in Healthy-Snack-Bars, die 100 Prozent Bio schnell und unkompliziert auf den Teller oder in die Mitnehmtüte bringen? Wirbt nicht bereits der Thai-Imbiss nebenan auf seiner Stelltafel mit der Beteuerung "Ohne Glutamat"?

Dabei kann das Alltagsverständnis des Begriffs "Trend" leicht in die Irre führen. Denn Trends sind nicht in erster Linie neu, originell oder überraschend - sie sind wirksam und deshalb auch relevant.

Zukunftsforscher einerseits benötigen ihre Thesen ausreichend Prägnanz Erschütterungspotenzial, um ein Neu- und Umdenken anzustoßen. Andererseits ist es ihre Aufgabe, die Zukunftsschau nachvollziehbar mit den gegenwärtigen Märkten und deren Mechanismen zu verbinden.

Sie müssen also Denkmuster aufbrechen, ohne die Vorstellungskraft zu überfordern, und das Bestehende umdeuten, ohne konkrete Anwendungen aus den Augen zu verlieren.

Die Methoden der Zukunftsforscher sind dort am überzeugendsten, wo sie die Analyse der Mega-Trends mit der dichten Beschreibung von erfolgreichen Innovationen der jüngsten Zeit verbinden.