Wir vom Versicherung - ABC vertrauen Menschen.
Wir vertrauen Maschinen und vielen anderen vertrauten Dingen des Lebens.
Wir vertrauen guten Suchmaschinen.
Wir vertrauen guten logischen Definitionen, zum Beispiel von Wikipedia:
Unter
Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen. Ein wichtiges Merkmal ist dabei das Vorhandensein einer Handlungsalternative. Dies unterscheidet Vertrauen von
Hoffnung.
Vertrauen beschreibt auch die
Erwartung an Bezugspersonen oder Organisationen, dass deren künftige Handlungen sich im Rahmen von gemeinsamen Werten oder
moralischen Vorstellungen bewegen werden.
Vertrauen wird durch
Glaubwürdigkeit,
Verlässlichkeit und
Authentizität begründet
[1], wirkt sich in der Gegenwart aus, ist aber auf künftige Ereignisse gerichtet.
Die Verwendung des Begriffs ist in den Wissenschaften unterschiedlich und auch innerhalb einer Disziplin oft umstritten.
In der
Soziologie wird häufig die Definition von
Niklas Luhmann zitiert:
Vertrauen ist demnach ein „Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität“ und zudem eine „riskante Vorleistung“. Dort, wo die rationale Abwägung von Informationen – aufgrund unüberschaubarer
Komplexität, wegen Zeitmangels zur Auswertung oder des gänzlichen Fehlens von Informationen überhaupt – nicht möglich ist, befähige Vertrauen zu einer auf
Intuition gestützten Entscheidung.
Umgangssprachlich wird
Misstrauen oft als das Gegenteil von
Vertrauen angesehen, was wissenschaftlich jedoch differenziert eingeschätzt wird. Nach Luhmann ist Misstrauen ein „funktionales Äquivalent“ zu
Vertrauen, da es ebenfalls Komplexität reduziert und zu auf Intuition basierten Entscheidungen befähigt. Die Gleichzeitigkeit von
Vertrauen und Misstrauen ist kein Widerspruch, sondern steht in Abhängigkeit von der sozialen Situation, die bei Luhmann durch Komplexität gekennzeichnet ist.
Es ist uns ganz besonders wichtig in Zeiten von globalem Misstrauen,
an gute Lebensweisheiten zu Glauben!