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Samstag, 15. August 2009

Versicherung für Körperteile

Versicherungen für Körperteile kennt man eigentlich nur aus dem Showbusiness. Ob Hintern, Nase oder Beine – immer mehr Stars wollen ihre Körperteile schützen und versichern sie gegen Schäden.

Real Madrid nimmt sich jetzt an den Stars und Sternchen aus dem Popbusiness ein Beispiel. Die Königlichen investierten für den Weltfußballer Cristiano Ronaldo eine Rekordsumme: 94 Millionen Euro.

Deshalb geht Real jetzt auf Nummer sicher. Der Klub lässt die Beine des Stars versichern – für 90 Millionen Pfund pro Bein. Das sind umgerechnet 212 Millionen Euro!

Diesen Hammer-Betrag würde Real kassieren, wenn sich Ronaldo eine schwere Verletzung zuziehen würde. Eine durchaus logische Investition: In den ersten drei Testspielen dieser Saison wurde der Portugiese schon 34 mal gefoult. Als Ronaldo sich dann leicht am Knie verletzte, wurden die Real-Bosse nervös – und sorgten vor. Jetzt brauchen sie keine Angst mehr vor Brutalo-Fouls haben.

Sollte der Stürmer tatsächlich ausfallen, könnten die Spanier von der Mega-Summe einkaufen gehen. Bayerns Franck Ribéry (26) stand ja bis zuletzt auf dem Wunschzettel.

Freitag, 26. Juni 2009

Wie laufen die Märkte

26. Juni 2009 An der deutschen Börse haben die Kurse am Freitag zum Handelsauftakt zugelegt. Motiviert von steigenden Kursen in Übersee kletterte der Leitindex Dax um 1,22 Prozent auf 4.860 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,7 Prozent auf 5.720 Zähler aufwärts. Der Technologiewerte-Index TecDax gewann 1,4 Prozent auf 624 Punkte.

Händler verwiesen auf Kursgewinne an der Wall Street: Dort waren die Aktien nach verhaltenem Start kräftig ins Plus geklettert. Einzelhandels- und Bauwerte hatten den gesamten Markt mit ihren deutlichen Kursgewinnen nach oben gezogen. Es bleibe allerdings die Frage nach der Nachhaltigkeit der Kursgewinne eine große Sorge der Marktteilnehmer, schränkte ein Börsianer ein.

Im Laufe dieses Handelstages stellen amerikanische Konjunkturdaten wie das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan sowie die persönlichen Einkommen und Ausgaben die voraussichtlich einflussreichsten Termine im Tagesverlauf dar.

Aktien der deutschen Bankenbranche legten zu. Die Titel der Deutschen Bank ewannen mit plus 3,50 Prozent auf 44,60 Euro am deutlichsten. Die UBS hatte angekündigt, sich frisches Eigenkapital im Umfang von 3,8 Milliarden Franken zu beschaffen. Zudem gab sie bekannt, dass sie auch im zweiten Quartal erneut rote Zahlen schreiben wird. „Die Deutsche Bank hat mehrmals betont, dass sie keine Kapitalspritze brauche“, sagte ein Aktienhändler. Der Nettoverlust der UBS stamme aus bereits kommunizierten Abschreibungen und Restrukturierungskosten.